Winter 2009/2010

Kormoraneinfall an einem Zuchtteich bei Wels

So sehen die traurigen Reste eines Fischbesatzes aus. Nach einem Kormoraneinfall blieben diese Fische unbeachtet von den Vögeln am Ufer liegen. Ein trauriger Rest der Mahlzeit des

"Vogel des Jahres 2010".

Sommer 2009

Abfischen Hochwasserausgleichsbecken

(Freizeitanlage Wimpassing)

 

Durch die starken Hochwässer im letzten Jahr musste das Ausgleichsbecken in Wimpassing neuerlich abgefischt werden.

Nach dem sich das Revier um die Sache annahm gelang es, dass das Abfischen nicht von privaten Teichbesitzern durchgeführt wurde sondern vom Fischereisportverein Wels der die Fische in unserem Revier ausbrachte.
 

Das Revier Untere Traun hat eine E- Fischerei Lizenz für das gesamte Revier Untere Traun-Wels.
Daher führte Obmann-Stellvertreter Horst Huber mit den Fischereiexperten des Vereines die Abfischung durch.

Frühling 2009

Fischsterben im Grünbach bei Offenhausen

OFFENHAUSEN. Ein mysteriöses Fischsterben hat am Freitag im Grünbach jegliches Leben ausgelöscht. Pächter und Revieraufseher sind über das Ausmaß entsetzt.

 

Die betroffene Stelle reicht vom Ortskern bis 100 Meter vor die Kläranlage. Genau in dem Bereich, wo erst jüngst ein Renaturierungsprojekt begonnen wurde. Auf einer Strecke von 800 Metern findet sich in dem Gewässer kein einziger Fisch mehr. „Das ist deshalb so tragisch, weil zuletzt entlang des Grünbachs große Anstrengungen unternommen wurden“, sagt Werner Forstinger, der Obmann des Fischereireviers Untere Traun. Der Pächter ist der bekannte Bauunternehmer Wolfgang Reinthaler aus Offenhausen. Er ist seit dem Wochenende am Boden zerstört: „Wir haben in den letzten zwei Jahren sehr viel Zeit und Geld investiert, dass sich ein standortgerechter Fischbesatz ansiedeln kann. Jetzt ist auf einen Schlag alles vernichtet“, beklagt der Geschädigte.

Die Ursache wird noch ermittelt. Am Bach konnte weder ein verdächtiger Geruch noch ein Ölfilm festgestellt werden. „Ich vermute, dass der Auslöser des Fischsterbens eine chemische Substanz war“, so Forstinger im Gespräch mit den OÖN. Der Revierobmann verständigte die Exekutive und den Landesfischereiverband. Bei jedem Überlaufrohr, das in den Grünbach mündet, wurden jeweils zwei Wasserproben gezogen. Ebenso wurden Fische von jeder Größe auf Eis gelegt und zur Analyse an das Institut für Gewässerökologie in Scharfling geschickt.

Tot im Wasser trieben Bachforellen, Regenbogenforellen und Koppen. Diese hatten bis Ende April Schonzeit und dienten ausschließlich als Nahrung für die Bachforellen, die zwischen September und Mitte März geschützt ist. Dazu Forstinger: „Das heißt, dieses Bachstück wurde sehr gut angenommen von den Fischen. Aus diesem Grund befanden sich dort zum Zeitpunkt des Fischsterbens viele Muttertiere und auch Kleinfische."

 

(Artkel OÖ. Nachrichten v. 24.03.2009)